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Robert Ludlum und Jamie Freveletti – Die Taylor StrategieRobert Ludlum und Jamie Freveletti
Die Taylor Strategie

KEN. Für einen Titel der Covert One-Serie halte ich diesen von Jamie Freveletti leider nur für ein Einsteigermodell. Jedenfalls unter dem Qualitätslabel Robert Ludlum (1927 - 2001). Abgesehen davon, dass der eigentliche Held, ein Biochemiker im militärischen Rang eines Lieutenant Colonel, Jon Smith heißt. Das ist in der »Taylor Strategie« nicht etwa sein Alias als geheimer Agent, sondern sein ungetarnter Name.

 
 

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Ziemlich am Anfang der Geschichte stürzen sich wie ein paar Lemminge die Truppen Major Kimball Canelos an der Küste der Republik Dschibuti in Ostafrika in den Tod. Selbst als ihr Vorgesetzter ihnen in die Beine schießt, krabbeln diese Zombies noch über die Klippe. Wenn das mit rechten Dingen zugehen sollte …

Wenn Drohnen mit Biogiften drohen

Tut es aber nicht, denn dafür sorgt Autorin Jamie Freveletti, eine Anwältin, ausgewiesene Kampfsportlerin und Extremlangstreckenläuferin. Sie hat »Die Taylor Strategie« um eine geheime Eliteeinheit der US-Regierung anhand der Skizzen aus dem Robert-Ludlum-Nachlass geschrieben.

Parallel zu den Ereignissen in Ostafrika wird Jon Smith nach einer Cocktailparty in Georgetown, Washington, von einem Flugobjekt bedrängt, das natürlich eine Drohne der kleineren Art ist, wie wir 2016 sofort wissen. Die Zeitschriften für Hobby-Bastler sind schließlich voll davon. Im Original schaut den Lieutenant Colonel ein ungewöhnliches Insekt recht seltsam an. Er geht rechtzeitig in Deckung, und so trifft es einen seiner Verfolger, der zunächst gelähmt ist und wenig später an einer geheimnisvollen Substanz stirbt.

Die »Bösen« könnten chinesische Hacker sein, Terroristen aus dem Nahen oder Fernen Osten oder gar Leute aus der Republik Dschibuti. Die sind es sonst eher gewöhnt, aus hochgesicherten Kasernen in Europa oder in den USA von ferngesteuerten Drohnen angegriffen zu werden. So sagt dann auch einer der Vorgesetzten in den Zentren für den Drohnenkrieg, dass seine Leute ihre Ziele zerstörten, als gehe es um ein billiges Computerspiel. Sie vernichten mal eben einen Stadtteil irgendwo in Afrika und gehen danach zum nächsten »Fastfood« Hamburger essen.

Echt abartig.

Die Kombination von gestohlenen Drohnen mit Giftgas oder Biowaffen, der sich Jon Smith stellen muss, ist in diesem Sinn kein Leckerli und in der Vorstellung ausreichend brutal, dass wir tatsächlich weiterlesen. Hier nimmt »Die Taylor Strategie« nach banalen Dialogfetzen wie »Alles klar?« und »Sind Sie okay?« zwischen ein paar Steckschüssen dann doch Fahrt auf. Eine der bedeutendsten Entwicklerinnen in diesem Krieg mit biologischen Waffen ist eine von Arabern entführte Wissenschaftlerin, die trotz ihrer scheinbaren Verwirrung noch genügend Kraft für einen B-Plan hat.

Aber angenommen, nur einmal angenommen, die »Feinde« in Dschibuti drehten tatsächlich den Spieß um, hackten Systeme, klauten Drohnen und bestückten sie am Ende mit tödlichem Gift und gedächtniswirksamen Substanzen. Sie könnten damit – und mit einem Gegenmittel – die gesamte freie Welt erpressen und einen viele Milliarden schweren Pharma-Markt erschließen.

Jon Smith von Covert One und all die flüchtigen Mitspieler um ihn herum haben alle Hände voll zu tun, das zu verhindern, erst recht, da der unbekannte Gegner ihnen immer wieder mit scharf geladenen Drohnen auf die Pelle rückt. Zudem haben alle nach Entführung und Folter befreiten Regierungsmitglieder und Wissenschaftler anscheinend Erinnerungslücken. Bis auf den verschwundenen IT-Spezialisten Nick Rendel. Und der weiß vermutlich mehr als nur die wichtigen Zutaten zu einem passwortgeschützten System.

Mit diesen Eckdaten, die bereits auf den ersten Seiten angelegt sind, ist nicht zu viel verraten. Nimmt man die Geschichte sportlich, kann man sich als Leser darauf einlassen, den jeweils nächsten Schritt schon einmal vorauszusehen. Die Trefferquote dürfte vergleichsweise hoch sein. »Die Taylor-Strategie« ist mit durchaus aktuellen Motiven eine zarte Annäherung an den ursprünglichen Robert Ludlum, aber weit weg von dessen Intensität wie beispielsweise in den ersten »Jason Bourne«-Thrillern.


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