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H. Keith Melton und Robert Wallace - Das einzig wahre Handbuch für AgentenH. Keith Melton und Robert Wallace
Das einzig wahre Handbuch für Agenten

KEN. Immer wieder steht der CIA (Central Intelligence Agency) für filmreife Einsätze außerhalb der USA, häufig bedenklich und nie wirklich durchschaubar. Jetzt haben H. Keith Melton und Robert Wallace die kritischen Buchstaben auch bei einem der größten Magier (engl.: Magi-CIA-n) des letzten Jahrhunderts entdeckt: John Mulholland. Der schrieb in den 50-er Jahren, soweit man der Geschichte glauben kann, eine Anleitung mit Zaubereien für die Agenten des CIA.

 
 

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Eigentlich sollten viele Dokumente aus der Zeit des Kalten Krieges vernichtet werden. Welche Motive auch immer dahinter stehen mögen, es bedeutet, dass Geschichte so sein wird, wie diejenigen es wollen, die in der Lage sind, sie amtlich zu verzerren. Manche der Entdeckungen, die es dann trotzdem noch gibt, sind dann möglicherweise die Basis für neue Legenden.

Tricks und Täuschungsmanöver aus den Geheimarchiven der CIA

Aber tun wir einmal so, als schrieben H. Keith Melton und der ehemalige CIA-Agent Robert Wallace die Wahrheit. Dann hätten sie durch Zufall verschollene Dokumente aus der Trickkiste des US-amerikanischen Geheimdienstes entdeckt. Und da diese Dokumente heute harmlos sind und vieles von damals nach James Bond und "Mission Impossible" den durchschnittlichen Filmfreund nicht mehr verblüfft, können sie es als Geschichtsnotiz am Rande veröffentlichen.

Nach einem einführenden Kapitel über geglückte oder missglückte Zaubertricks im Agentenleben, lässt "Das einzig wahre Handbuch für Agenten" Mulholland selbst sprechen. Auch wenn er sich manchmal ein bisschen dreht und windet, ist das Kapitel »Handbuch: Praktische Anwendungsmöglichkeiten der Illusionskunst« ein wunderbarer Einblick in die Denkweise eines Bühnenzauberers.

So räumt Mulholland mit dem Fehlurteil auf, dass Zaubern immer etwas mit Schnelligkeit zu tun haben muss. Wichtiger ist, das Normale auf eine so unauffällige Weise zu tun, dass eine geringe Abweichung davon oder eine winzige Zutat niemandem auffällt. Auf diese Weise gelangen die K.O.-Tropfen ins Glas, oder es verschwinden Gegenstände in versteckten Taschen. Je normaler der ausführende Magier oder Agent sich dabei verhält, um so besser wirkt der Trick. Mir fällt kein Buch für Zauberer ein, das diese kleine Weisheit so klar und deutlich formuliert.

Ein anderes Fehlurteil geht mit dem vorhergehenden einher: Der Magier täuscht eben nicht das Auge, sondern den Kopf. Damit das Normale keinen Zweifel weckt, werden Streichholzbriefchen, Taschentücher, Jacken, Hosen, Blusen und Röcke präpariert. Das sind dann die Hilfsmittel der Close-Up-Magier, deren Zuschauer direkt an dem Tisch stehen, auf dem das Unglaubliche auf so elegante Weise geschieht. Für einen Magier ist es einfach, Pillen in Getränke zu versenken oder ein Dokument verschwinden zu lassen. Agenten brauchen kompliziertere Codes, um Nachrichten zu vermitteln - oder die Rakete in der Zahnpastatube.

»Das einzig wahre Handbuch für Agenten« ist eine spannende Ergänzung für jeden Zauberkasten, weil es das magische Denken schult. Und das ist dann sicher auch die beste Grundlage für Tricks, die noch gar nicht erfunden sind und die deshalb der CIA auch nicht heimlich nutzen kann.

Das Buch endet mit 20 Seiten Anmerkungen und weiterführender Literatur. Wer also weiter forschen mag, als Historiker, Agent oder Magier, hat damit eine ausgezeichnete Starthilfe.


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