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Ina Rudolph - Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern?“ width=Ina Rudolph
Ich will mich ja selbst lieben …

KEN. Ina Rudolph stellt uns mit »Ich will mich selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern?« ihr zweites Anwenderbuch zu ihren Erfahrungen mit »The Work« nach Byron Katie vor. Nach »Ich will mich ja loslassen, doch warum halte ich mich dann fest?« teilt sie auch in diesem Band sehr persönliche Erfahrungen.

 

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Es sind vor allem Beziehungsthemen, um die es in diesem Buch voller Fallbeispiele geht: die Beziehung zu anderen, zu sich selbst, zum eigenen Körper und dem des Partners/der Partnerin. In diesem Sinn sind fast alle belastenden Themen Beziehungsthemen und »The Work« das Universalwerkzeug dazu.

… aber muss ich mich dafür ändern?

Ina Rudolph beschreibt die Begegnungen mit ihren Klienten und Angehörigen voller Takt und Offenheit und führt die Gespräche jedes Mal in ein glücklicheres Ende. Der Ablauf der Begegnungen orientiert sich dabei an den Grundlagen von »The Work«:

  1. Finden Sie heraus, welcher Glaubenssatz Sie in einer Situation tatsächlich belastet.
  2. Beantworten Sie dann diese Fragen:
    1. Ist, was Sie glauben, wahr?
    2. Können Sie mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist?
    3. Wie reagieren Sie, und was geschieht, wenn Sie diesen Gedanken glauben?
    4. Wer wären Sie ohne diesen Gedanken?
  3. Im letzten Schritt geht es darum, möglichst treffende Umkehrungen zu finden. Was zum Beispiel wäre, wenn das Gegenteil Ihres Glaubenssatzes wahr wäre?

 

Dieses Muster lässt sich auf nahezu alles anwenden, was mit einer belastenden Überzeugung, einem Glaubenssatz über andere und/oder sich selbst beginnt. Die enttäuschte Liebe, Erziehungsthemen und der Seitensprung gehören dazu, auch körperliche Veränderungen, jede Art Enttäuschung durch Mitmenschen. Aus eigener Erfahrung beschreibt Nina Rudolph ihren Umgang mit der Chemotherapie nach der Entfernung eines Tumors in ihrer Brust.

Ich gebe zu, dass ich nach den Beispielen in dieser Dichte erleichtert war, als das Buch zu Ende war. Dass »The Work« hilft, mit belastenden Themen zurecht zu kommen, hatte ich schon bald verstanden. Aber es gibt offenbar so viele (schwerwiegende) Probleme in der Liebe zu anderen und zu sich selbst, an denen wir arbeiten können, dass wir uns rechtzeitig an die Dinge erinnern sollten, die darüber hinaus bereits funktionieren.

»The Work« ist Arbeit, wie der Name schon sagt, und die kleinen Alltagsthemen am Rande bestenfalls Fingerübungen. Sie trainieren für die wirklich großen Dinge, bei denen eine ganz andere Absicht greift. Ina Rudolph ist eine kreative Persönlichkeit und nutzt ihre Begabung für die Methode nach Byron Katie für immer wieder neue, überraschende, tröstende und friedvolle Erkenntnisse über sich selbst und mit anderen.

Sich selbst angenommen zu haben, erleichtert es, auch den anderen anzunehmen und ihn gegebenenfalls auf eine liebende Weise sogar ziehen zu lassen. Das ist nicht das Muss für jede Beziehungskrise. Aber im Gegensatz zu einem Rosenkrieg wirkt »The Work« gewaltfrei, wie eine Verwandte des Kommunikationsmodells von Marshall B. Rosenberg. Auch dort dürfen wir zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen stehen und neue Wege finden, sie zu befriedigen.

Eine besondere Stärke von »The Work« ist die Selbstanwendung. Dabei kann für die Liebe zu sich selbst auch ein »Sowohl – Als-auch« herauskommen. Vielleicht ist nämlich als Antwort auf die Frage »Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern?« beides möglich. Ja, es kann so sein. Und nein: Vielleicht sind wir für uns selbst und andere genau so richtig, wie wir gerade sind.

Ina Rudolph - Ich will mich ja selbst lieben …



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