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Billy Idol - Dancing with Myself Billy Idol
Dancing with Myself

KEN. »Ich bin hoffnungslos gespalten zwischen dem Guten und der Dunkelheit, dem Mönch und dem Sexbesessenen, dem Priester und dem Dichter, dem Populisten und dem Demagogen.« - Billy Idol scheint zu fürchten, dass sein ausschweifendes Leben als Musiker ihn am Ende sogar selbst überfordern könnte.

 
 

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Der gebürtige Engländer William Michael Albert Broad (*1955) begann seine Karriere als Sänger der Band »Generation X«, die neben den »Sex Pistols« in den 1970er Jahren die Generation ihrer Eltern schockierte. Ab 1981 versuchte er es, nun als Billy Idol, dann allein in New York. Zeitgleich begann Madonna aus dem unendlichen Meer der Sternchen aufzusteigen, und die Konkurrenz unter den Musikern war groß.

Die Autobiografie des Punk-Stars »Rebel Yell«

Billy Idol verwandelte den Punk auf seine Weise in Pop und wurde damit weltweit erfolgreich. Er coverte Klassiker wie »Mony Mony« von Tommy James & the Shondells aus dem Jahr 1968 mit einer Leidenschaft, die ihm niemand zugetraut hätte. Seine englischen Freunde nannten ihn seinerzeit jedenfalls William Idle – Wilhelm, den Faulen.

Wahrscheinlich war es ein Segen für die Popmusik, dass Billy Idol sein Ziel aufgegeben hatte, Schlagzeuger zu werden. Er wollte immer ganz vorne auf der Bühne sein, dort, wo er sich beliebig die willigsten Mädchen für die Party nach der Show aus dem Publikum herauspicken konnte. Von der vordersten Reihe schrieb er 40 Jahre lang Popgeschichte.

Über seine musikalische Herkunft sagt Billy Idol heute: »Das Magische am Punk – oder sein Segen – bestand darin, dass keiner wirklich wusste, was er war. Wie eine Theorie oder ein unentdecktes Land wartete er einfach darauf, dass man ihn live erforschte. Dort geschah es: diese Erweiterung der Möglichkeiten, diese Flutwelle emotionaler Politik, die über das gute alte England hereinbrach. Das war alles, was uns blieb, während das Land vor die Hunde ging. Wir mussten etwas tun. Dass wir unsere Zukunft verloren hatten, bedeutete, dass wir selbst eine gestalten mussten.«

Und genau das tat Billy Idol mit Studioalben ebenso wie auf der Bühne als »Punk-Rock'n'Roller«, wie er sich nennt. In »Dancing with Myself« beschreibt er ein Leben voller Exzesse, das allen Klischees entspricht und staunt selbst am meisten darüber, dass er all die Drogen, den Alkohol und den Sex überlebt hat. Dass ihn das auch wichtige Beziehungen gekostet hat, geht ihm erst später nahe. Altersweise gewissermaßen.

Ein böses Erwachen gibt es für Billy Idol wenige Monate nach der Geburt seines Sohnes Will, in dessen Zimmer er sich schleicht, um mit einer seiner Liebschaften zu telefonieren. Zurück am Pool empfängt seine Frau Perri ihn mit schmerzerfülltem Gesicht: »Wen hast du Schatz genannt? Wen liebst du?« – Billy Idol hatte vergessen, dass das Babyfon noch angeschaltet war.

Dumm lief es für ihn auch, als er sich bei einem Motorradunfall ein Bein so kompliziert brach, dass sein Tourneeplan vollständig zu scheitern drohte - vielleicht sogar seine Laufbahn als Sänger insgesamt. Wenn Billy Idol in Talkshows heute über seine Frauengeschichten spricht, genießt er noch immer seine Rolle als Sexidol: verrucht, unersättlich und gleichermaßen bemutterungswürdig. Erst weit jenseits der 50 und durch die Beschäftigung mit seinen Kindern erdet sich Billy Idol ein wenig.

Die Begegnung mit dem sterbenden Vater nimmt in »Dancing with Myself« einen großen Raum voller Schwermut ein. Billy Idol hat immer ganz vorne gestanden und gleichzeitig vermieden, zurückzuschauen. Das berührt ihn heute: Wenn er nicht aufpasst, tanzt er wie in einem seiner erfolgreichsten Hits am Ende nur noch mit sich selbst.


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