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Christian Thiel - Liebe ist, den Partner nicht so zu nehmen wie er istChristian Thiel
Liebe ist, den Partner nicht so zu nehmen wie er ist

KEN. »Wie ändere ich meinen Partner?«, fragt Paartherapeut Christian Thiel im Namen seiner Klienten. Manche davon mögen schon Jahrzehnte darüber nachgedacht haben, ob ihr Partner mit all seinen Macken wirklich so bleiben muss. Vor dem »Wie« beantwortet der Thiel die Frage, ob wir ihn überhaupt ändern dürfen, mit einem entschiedenen »Ja!«

 
 

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Birte beispielsweise war 34 Jahre lang mit Kurt verheiratet und hat ihn dabei eifrig immer wieder für seine »Fehler« kritisiert. Das hat statt Einsichten Strategien des Widerstands und des Weghörens bewirkt und damit nichts genutzt.

Das stete Werben um gemeinsame Erfüllung

Kritik in engen Beziehungen ist nach Christian Thiel hoffnungslos und gefährdet soziale Beziehungen grundsätzlich. Dass er sich dabei auf den Klassiker »Wie man Freunde gewinnt« von 1937 beruft, zeigt, dass nach all der Beratungsliteratur seit Dale Carnegie die alten Regeln noch immer gelten: Kritik macht auf die Dauer selbst beste Freunde zu Feinden.

Christian Thiel hat für Birte jedoch eine Lösung. Sie soll sich statt auf Kurts Charakter auf sein Verhalten konzentrieren. Möglicherweise hat sie ihn ja damals wegen dieses Verhaltens schätzen und lieben gelernt. Und vielleicht ist ihr Wunsch an Kurt ja gar nicht so weit weg von dessen tieferen Einsichten und charakterlichen Möglichkeiten. So fällt ihr die Bitte leicht, dass Kurt sich für ihren Alltag interessieren und entsprechend danach fragen soll.

Kritik ist nach Carnegie und Thiel ein Teil der Negativität, der Beziehungen vergiftet. Auch die Wut gehört dazu, die in zertrümmertem Mobliar und Geschirr enden kann. Dazu gehört auch die dauernde Suche der Schuld ausschließlich bei dem anderen.

Christian Thiel wurde mit Ratgebern wie »Was glückliche Paare richtig machen« und »Suche einen für immer und ewig« bekannt. »Positivität« bedeutet für ihn nicht, den Partner so zu nehmen wie er ist. Positivität heißt, den Partner grundsätzlich zu bejahen und neugierig auf ihn zu bleiben. Dazu gehören eine positive Ansprache und das fürsorgliche Miteinander.

Christian Thiel ist als Paartherapeut überzeugend, weil er von der Bestandsaufnahme über die Theorie zum Tun in der Positivität gelangt. Beziehungen brauchen zum Beispiel eine Agenda, die für die Beteiligten mindestens so verbindlich ist wie ein Termin im Geschäft. Das gilt für Männer wie für Frauen gleichermaßen. Und damit war ich dann auch wieder ausgesöhnt mit dem Ansatz, vor allem Männer müssten – von den Frauen – geändert werden, damit die Beziehung funktioniert.

Beiden hilft vermutlich, sich daran zu erinnern, was sie einst füreinander so interessant gemacht hat, dass sie es wie Birte und Kurt über 30 Jahre lang miteinander ausgehalten haben. Vielleicht gab es damals ja etwas, was auch heute noch seine Berechtigung hat und die Basis für den Wunsch an das Verhalten innerhalb der Lebensgemeinschaft sein könnte.

»Liebe ist, den Partner nicht so zu nehmen wir ist« ruft dazu auf, Beziehungen zu gestalten. Wir sollten nicht erst damit beginnen, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Wir sollten Thiels Anregung als Teil eines lebendigen Prozesses begreifen. Ja, wir dürfen unseren Partner ändern, und das fällt um so leichter, je mehr wir uns selbst in unserer Beziehung immer wieder neu entdecken. Sozusagen als hätten wir erst gestern »Ja« zu unserem Partner gesagt.


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