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Kevin Smith - Tough Sh*t. Kevin Smith
Tough Sh*t

KEN. Kevin Smith (Jahrgang 1970) scheint allen Ernstes zu glauben, dass seine Leser sich für die Eier seines Vaters interessieren, ebenso für den Anus seiner Frau Jennifer Schwalbach. Zum Glück ist der Rest des Buchs ein Stück ordentlicher Filmgeschichte jenseits der großen US-amerikanischen Studios.

 
 

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Aber so schnell kommt Kevin Smith mit etwas Schmuddelkram zu Stempeln wie »erfrischend schamlos«, »verquer« und darf das Ergebnis wird dann als »ehrlich« bis »genial« bezeichnen lassen. Darüber hinaus ist Kevin Smith in »Tough Sh*t« auch lebenshilfemäßig unterwegs. Das geht dann fast schon wieder. Er ermutigt seine Leser, ihren Weg zu gehen und an sich sowie ihre Träume zu glauben. Davon leitet er ein paar kurz geformte Ratschläge ab, die schlau klingen und sich irgendwie für ihn bewährt haben.

Ein Fettsack mischt Hollywood auf!

Kevin Smith ist ein williger und harter Arbeiter und hat von »Mae Day« (1992) über »Clerks - Die Ladenhüter« (1994) und »Stirb Langsam 4.0« (2007) bis »Zack and Miri Make a Porno« (2008) und »Fanboys« (2009) an über 25 Filmen mitgewirkt - als Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Er steht für die etwas anderen Independentfilme, die als Jerseys bekannt wurden und mit denen er das Genre umkrempelte wie zeitgleich Quentin Tarantino. Ben Affleck, Jason Lee, Jason Mewes und Walter Flanagan sind vor allem wegen Kevin Smith bekannt, dem (!) Kevin Smith.

Ab 2001 und mit »Jay und Silent Bob schlagen zurück« spielte in seinen Filmem auch seine Ehefrau Jennifer Schwalbach mit. Kevin Smith hat Bruce Willis als Schauspieler-Kollege und als dessen Regisseur ertragen (müssen) und eine unglaubliche Talkrunde in der vollbesetzten Carnegie Hall geführt, die dafür und bis dahin vollkommen ungeeignet schien.

Ganz nebenbei wurde er, der »dick« als Begriff für sich selbst zu schwach findet, immer »fetter«. Daher der Untertitel »Ein Fettsack mischt Hollywood auf«. 105 Kilo ist für ihn eher die untere Grenze in schlanken Tagen. Fragt sich, bei welcher Körpergröße. Um im Flugzeug bequem zu sitzen, kauft Kevin Smith vorsorglich zwei Tickets für zwei Plätze nebeneinander. Bis zu jenem Airline-Skandal, der um die Welt ging. Diese Episode aus seinem Leben ist ihm in »Tough Sh*t« ein fast schon drehbuchreifes Kapitel wert.

Der Pilot einer Southwest Airlines-Maschine ließ den fetten Kevin »aus Sicherheitsgründen« nach dem Boarding wieder aus dem Flieger hinauskomplimentieren. Kevin Smith aktivierte daraufhin noch vor Ort seine 1,6 Millionen Twitter-Follower, die die Fluggesellschaft mit entrüsteten Schreiben bombardierten. Printmedien, Rundfunk und Fernsehen zogen nach ...

Kevin Smith ist einer der vielseitigsten Kulturschaffenden in Hollywood, von Filmen über Talkshows, Blogs bis hin zu Comics und Podcasts macht er alles, was ihm zwischen den Mahlzeiten in die Quere kommt. Dass seine Lieblingswörter aus Regionen südlich der Gürtellinie - von Normalgewichtigen -stammen, geht bei seinen sonstigen Fähigkeiten ziemlich in die Hose. Das dicke Leute nicht alles zwischen den großen Zehen nur zum Pinkeln nutzen, wird sich schon jeder Jugendliche denken können. Kevin Smiths Versuch, sein biographisches Buch mit pubertären Inhalten zu befruchten, finde ich schon deshalb ziemlich überflüssig.



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