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Sylvia Day - Crossfire 1: VersuchungSylvia Day
Crossfire 1-3: Versuchung - Offenbarung - Erfüllung

KEN. Nur wenige Minuten nach der ersten Begegnung gesteht der 28 Jahre alte Milliardär Gideon Cross der vier Jahre jüngeren Marketingexpertin Eva Tramell: »Ich will dich ficken!« - Und genau das wird er die nächsten drei mal vierhundert Seiten vor allem tun.

 

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Eva findet Gideon in einem dreiteiligen Anzug besonders sexy. Das passt dann irgendwie zu dem Dreiteiler, den Sylvia Day dieser Liebesgeschichte zunächst verpasst. Wobei es in der Originalsprache Englisch bereits einen vierten Teil gibt, auf den sich alle Tramell-Cross-Fans freuen dürfen. Zu viele Fragen blieben sonst am Ende des dritten Bandes offen.

Sexuelle Span­nung, heiß und aufwühlend

Gideon sieht auch ohne Anzug großartig aus. Groß, muskulös, schwarzes, schulterlanges Haar – wie eine Kreuzung aus dem Stargeiger David Garreth und Fury. Auf sein Gemächt und die unerschöpfliche Samenblase wäre allerdings vermutlich sogar der legendäre Filmhengst neidisch: Gideon muss beim Sex niemals nachladen und feuert ohne Ende. Als Evas Mitbewohner das mitbekommt, fragt er zu recht, welche Vitamintabletten ihr Liebhaber eigentlich schluckt.

Traumfrau trifft Traummann – und beide können ab sofort nicht mehr ohne einander. In »Crossfire – Versuchung« prallen sie wie zwei Tsunamis aufeinander, körperlich zumindest. Ansonsten tasten die schwer verletzten Seelen sich vorsichtig aneinander heran. Beide nutzen die leidenschaftliche Körperlichkeit, um über den Missbrauch in der jeweiligen Vergangenheit hinwegzukommen. Eva Tramell ist therapieerfahrener und in der Beziehung, die sich zu Gideon anbahnt, schneller. Sie verrät ihm, jahrelang Opfer ihres Stiefbruders Nathan Barker gewesen zu sein und ahnt bei Gideon eine ähnliche Geschichte.

Gideon, im Bett unersättlich und mit einem unglaublichen Stehvermögen, schweigt in den entscheidenden Momenten und wiederholt stereotyp: »Vertrau mir!«. Eva ahnt Aktivitäten im Hintergrund, von denen sie nichts wissen soll.

 

Sylvia Day - Crossfire 2: Offenbarung.Sylvia Day - Crossfire 2: Offenbarung.

Erst im zweiten Teil, »Crossfire – Offenbarung«, klären sich die traurige Vorgeschichte des einflussreichen Gideon Cross und seine erschütternden Alpträume ein wenig auf. Wie er und Eva Tramell erkennen, sind sie beide »so ziemlich am Arsch«. Sie lassen sich gemeinsam auf eine Paartherapie ein. Allerdings findet die Polizei inzwischen die Leiche von Nathan Barker, der mit kompromittierenden Fotos und Videos Eva, ihre Stieffamilie und Gideon zu erpressen drohte. Wer hatte das entscheidende Motiv?

Statt sich weiter zu öffnen, zieht sich Evas Liebhaber wieder zurück, außer wenn sie mit weiterhin ungebremster Lust übereinander herfallen. Während sie sich einander gegen Ende des Offenbarungsteils einander öffnen, ziehen weitere Wolken auf. Hat Gideon noch etwas mit seinen ehemaligen Liebhaberinnen? Und wie wird er mit seiner Eifersucht fertig, als Evas Exfreund und gefeierter Rockstar Brett Kline auftaucht und alte Beziehungsansprüche erneuern möchte?

 

Sylvia Day - Crossfire 3: Erfüllung.Sylvia Day - Crossfire 3: Erfüllung.

Wirkliche Erfüllung für Eva Tramell und Gideon Cross kündigt sich erst im dritten Teil an. Und der heißt dann auch: »Crossfire – Erfüllung«. Während die beiden stürmisch Liebenden sich in der Karibik zueinander bekennen, verändern sich die Beziehungen in ihrem Umfeld. Aus ehemaligen Freunden und Angehörigen werden aggressive Gegner, und manchmal scheint es umgekehrt zu sein. Irgendwie sind Eva und Gideon auf dem Niveau von »Dallas« und »Denver« angekommen. Die Geschichte endet offen.

Vielleicht ist das das Geheimnis des Erfolgs der Bestsellerautorin Sylvia Day. Die Texaner unter Ekel J.R. Ewing hätten es nicht zugelassen, dass jemand so intensiv durchs Schlüsselloch ihrer Schlafzimmertür schaut. Bestsellerautorin Sylvia Day dagegen lässt ihre Leser bei allen Spielarten der intimen Zweisamkeit auf der Bettkante sitzen und Zeuge werden, wie ihre Helden bis zum Geht-nicht-mehr Rekorde brechen. Dass Gideon Cross mit 28 Jahren schon auf Platz 25 der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt steht, und Eva immerhin siebenstellig unterwegs ist, ist schon bald nur noch so nebensächtlich wie Kondome und die Periode der werdenden Mrs. Cross. Sie können immer und das jederzeit »ohne«.

Sylvia Day macht gewissermaßen da weiter, wo bei den Autoren von »Dallas« und »Denver« die Tastatur gestreikt hätte. Zumal die meisten der damaligen Zuschauer gerade zu ahnen begannen, dass die Geschichte mit den Blumen und den Bienen nur vom Wesentlichen ablenken sollte. Davon gibt es in den »Crossfire«-Romanen zur Genüge. Am Ende wiederholen sich die schier übermenschlichen Leistungen und zwischendurch nahezu wortwörtlich sogar die Techtelmechtel in der Badewanne und in der Stretchlimousine.

Sogar der stürmischste Sex kann langweilig werden, wenn man ihn nur lesen darf. Immer dann tauchen erfrischend bis manchmal komisch die gleichfalls hochgradig sexualisierten Nebendarsteller auf. Cary beispielsweise ist Eva Tramells bisexueller Mitbewohner und seinerzeit nach gemeinsamen Therapiestunden mit ihr von Südkalifornien in die Stadt gezogen, die niemals schläft. Er ist ihr eigentlicher Fixpunkt, wie sie sagt, auch wenn sie sein Vertrauen im Rahmen der bisherigen Trilogie brechen wird. Dann gibt es Mark, den schwulen Vorgesetzten in der New Yorker Werbeagentur, der lange vergeblich auf das Ja-Wort seines Liebhabers wartet. Und nicht zuletzt die Mitglieder der Familien von Eva Tramell und Gideon Cross, die nichts von dem Missbrauch ihrer Kinder wussten, oder aber sie nicht schützten und aus Angst um das Ansehen in der Öffentlichkeit feige dazu schwiegen.

Die »Crossfire-Reihe« ist ein leidenschaftliches Psychogramm zweier im Inneren erschütteter Menschen, deren Heilung erst beginnt, als sie wirklich zueinander finden.


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