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Michael Frey Dodillet - HerrchenglückMichael Frey Dodillet
Herrchenglück

KEN. Der Wahnsinn geht nicht nur weiter, er endet auch in diesem Band. Denn die Steigerung von zwei Hunden wäre Hundebabys. Und auch wenn Wiki und Luna bei jeder Läufigkeit in diese Richtung tendieren, ist Herrchen das Chaos auf vier Pfoten mehr als genug.

 
 

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Nach »Herrenjahre« und »Herrchen will nur spielen« nudelt sich die Hunderei ab. Das befürchtet auch Michael Frey Dodillet, der nach den beiden ersten Bestsellern seinen Zettelkasten ziemlich ausquetschen muss, damit ihm die Ideen rund um die besten Freunde des Menschen - nach dem Auto - nicht ausgehen.

Gemischtes Doppel: Vom Chaos auf acht Pfoten

Dodillet grantelt im dritten Band ein bisschen, und das macht ihn nach »Herrchenjahre« (okay) und »Herrchen will nur spielen« (sehr gut) zu einem ganz normalen Hundehalter. Er schimpft gegen kluge Ratschläge der »Krauses«, sucht dennoch die Hundeforen im Internet auf und mag all jene nicht, die sich darüber aufregen, dass Luna und Wiki die Terrakottaschalen mit Katzenfutter leerfressen, die in der Gegend stehen.

Wie also kommt es zur nächsten Hunderunde?

Herrchen ist irgendwann fällig: Ehefrau Stella und die Kinder finden, Hund braucht Hund und Luna einen Spielgefährten gleicher Art. Schließlich ist sie im Haus und mit der Familie recht verträglich und bei jedem Besuch sowie in der freien Natur genau das Gegenteil. Als artgenössisches Korrektiv bietet sich ein Zweithund an. Wiki, männlich, ist im Tierheim noch klein und niedlich. Er versteht sich auch nach der Bewährungszeit im neuen Zuhause wunderbar mit Luna, der Hausherrin auf vier Pfoten. Er kuschelt sich zum Schlaf zwischen ihre Vorderläufe und bevorzugt ansonsten bewährte Stellen zwischen ihren Hinterläufen, wenn wieder einmal Paarungszeit angesagt ist.

Da helfen auch die besten Ratschläge vom Stammtisch nichts: Herrchen muss als menschliches Verhütungsmittel dazwischen gehen, damit aus eins plus eins nicht plötzlich eine ganze Meute wird. Irgendwann relativieren kluge Ratschläge und dass ein vierbeiniger »Rotzlöffel« ihm das Büro vollkotzt den ganzen Hundespaß. In jeder guten Ehe, so hieß es früher, werde aus dem »Schnuckibärchen« irgendwann ein »ausgewachsenes Rindvieh«. Und da selbst die geliebtesten Köter einmal nerven, ändert sich auch bei Michael Frey Dodillet die Ansprache.

Herrchen ist sauer. Und das immer öfter.

Trotzdem muss er am Ende dem Chaos auf acht Pfoten dankbar sein, dass es ihn an seine Grenzen geführt hat und sich auch nach dem heftigsten Radau und Krawumm so wohlig zwischen den Ohren kraulen lässt. Wenn der Autor dabei bleibt, ist dieser dritte Hundeband das Finale. Zwei Hunde plus ein Haufen Welpen wären für ihn das Inferno. Ob Michael Frey Dodillet diese Hölle noch abwenden konnte und Wiki rechtzeitig die »Kronjuwelen« entfernen lässt, werden wir also nicht erfahren. Aber mit Hunden ist alles ganz anders und so vieles kaum planbar.

»Herrchenglück« lautet der Titel. Herrchen wirkt darin meistens gar nicht glücklich. Aber Herrchen beschreibt, worauf jemand sich einlassen muss, der sich für einen Vierbeiner entscheidet. Schmusen ist nur eine Seite des Hundehalterglücks. Am anderen Ende könnten irgendwann mindestens die Möbel zerkaut sein.



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