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Neon - Ich hätte gerne eine LSD-LeuchteNEON
Ich hätte gerne eine LSD-Leuchte

KEN. Das Leben schreibt echt wahre Geschichten – und laut NEON und den Leser des online-Magazins gibt es einige davon, die unfreiwillig komisch sind: »Was?! Du kriegst echt dreizehn Gehälter? Ich krieg nur eins!« – Gegen diese Ungerechtigkeit sollte man wirklich vorgehen. Oder laut loslachen!

 
 

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Die NEON-Rubrik »Deutsche Geschichten« veröffentlicht jeden Monat die Erlebnisse von drei Personen, denen »was zu Ohren gekommen« ist, unfreiwillig komisch, dadurch eben ernst gemeint und doch total daneben. Da fragt eine Bäckereifachverkäuferin einen älteren Herrn nach James-Bond-Manier, ob er seinen Kaffee lieber »geschüttelt« oder »gerührt« haben möchte. Er antwortet: »Ich wäre gerührt, wenn Sie mir einen schütteln würden.«

Was?! Du kriegst echt dreizehn Gehälter …?

Manches fällt eben erst unterhalb der Gürtellinie auf. Noch weiter unten ist die Rabattaktion im Schuhgeschäft, bei der man »Drei kaufen und nur zwei bezahlen« muss. Na toll: »Was soll ich denn mit drei Schuhen?«

Das erfüllt schon so ziemlich das, was Schlagfertigkeit heißt. Als eine Frau in Berlin in einem Geschäft zu viel gekaufte Trauerkarten zurückgeben möchte, antwortete die Verkäuferin: »Is derjenige wieder ufferstanden oder wat?« - Ich mag solche Geschichten, auch wenn sie manchmal an verschiedenen Orten nahezu gleichzeitig passiert zu sein scheinen. Es liegt eben nahe, wenn man die Tochter warnt, sie könnte mit dem Kopf auf die Tischplatte knallen, wenn sie sich die Wimpern noch weiter übertuscht ...

NEON sammelt solche Geschichten, und es wäre schade, wenn sie verloren gingen. Zwei alte Männer unterhalten sich, der eine schwärmt von seinem neuen Hörgerät. Sein Kumpel fragt: »Und was hat das Ding gekostet?« Er antwortet: »Gleich halb sieben.« - Der Witz begegnet einem auf der Straße und ist doch nie ganz unten.

555 unfreiwillig komische Deutsche Geschichten dieser Art veröffentlicht das stern-Magazin NEON in »Ich hätte gerne eine LSD-Leuchte«. Das Buch lädt ein, sich vom Alltag inspirieren zu lassen und den einen oder anderen Zufall durch das Auge des Karikaturisten zu sehen. Das Leben ist immer wieder komisch.

Selbst erlebt: Eine ziemlich füllige Dame im Trainingsanzug im überfüllten Drogeriemarkt. Sie hat schon an einigen Deos gerochen und bekommt jetzt die Dose mit dem Intimspray nicht auf. Sie schlürft zu einer Verkäuferin: »Kann ich das hier auch mal probieren?« Die Verkäuferin erschrickt und reißt ihr entsetzt das Intimspray aus der Hand: »Nein, das werden Sie hier nicht ausprobieren!«

So kann's gehen. Oder neulich in der Sauna. Eine Brasilianerin, dick eingehüllt in ihr Handtuch, mäkelt: In Brasilien gäbe es ebenfalls Saunas, aber die sind anständig getrennt für Frauen und für Männer. Ein Badegast kontert mürrisch: »Und ich dachte, ganz Brasilien wäre eine gemischte Sauna ...«

Humor ist mal so, mal so. Was »Schräg, peinlich, wunderbar!« ist, darüber entscheidet der Geschmack. NEON bietet viele Anregungen, mit einem zwinkernden Auge durch die Welt zu gehen und – falls das kein Widerspruch ist – die Augen trotzdem offenzuhalten für das unfreiwillig Komische ganz am Rande. Mir gefällt's.



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