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Tjerk Ridder und Peter Bijl - Anhängerkupplung gesuchtTjerk Ridder und Peter Bijl
Anhängerkupplung gesucht

KEN. Früher haben wir geulkt, ein Holländer kommt selten allein, sondern stets mit Anhänger. Mitgedacht haben wir dabei immer das Auto als Zugmaschine. Tjerk Ridder ist Liedermacher, Theaterkünstler, vor allem aber Holländer und mit Anhänger, wie gehabt. Aber er reiste ohne Auto: Daumen raus und »Anhängerkupplung gesucht!«

 
 

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Das Ergebnis seiner Abenteuerreise von Utrecht quer durch Europa nach Istanbul, bei der ihn Peter Bijl (Journalist und Kulturproduzent, Berlin) und Hund Dachs begleiteten, gibt es als Buch plus DVD mit Filmen und Liedern Tjerk Ridders. Altbarde Herman van Veen schreibt das Vorwort dazu.

Quer durch Europa - mit dem Wohnwagen, aber ohne Auto!

Acht Länder, 3700 Kilometer, 53 Anhängerkupplungen und 73 Dosen, in die die freiwilligen Abschlepper und Helfer ihre Träume sichern. Tjerk Ridder jedoch schweißt seine Träume nicht ein oder lässt sie einfach fliegen. Irgendwann war die Idee geboren, statt nur mit Rucksack mit einer kompletten Wohnstatt auf zwei Rädern und dem Hund durch Europa zu reisen. Per Anhalter. Daraus wurde ein Projekt, das auch für dieses Bild taugt: »Man braucht andere, um voranzukommen!«

So sprach Tjerk Ridder. Es wurden viele Abende und viele Morgen, und am Ende waren er, Peter Bijl und Hund Dachs tatsächlich in Istanbul. Entlang der Strecke durch Deutschland über Österreich, Bulgarien bis in die Türkei verbrachten die Reisenden so manchen Tag wartend an Tankstellen, Autobahnraststätten und unter schützenden Brücken.

Tjerk Ridder stellte sich oft genug die Frage, warum er das alles tut. Die ersehnte Dusche blieb immer wieder aus. Stattdessen musste sich manchmal sogar mit einem Rasensprenger auf einem Fußballplatz begnügen, dem er und Peter Bijl hinterherrennen, um sich zu erfrischen. »Den Rücklichtern hinterherschauen!«, das forderte ihre Geduld gar zu oft und gar zu lange, auch wenn zwischendurch Lokaljournalisten sie mit ihrer verrückten Idee auf die Titelseite und ins Fernsehen brachten.

»Den Rücklichtern hinterherschauen!« klingt wie am richtigen Leben vorbei und danach, sich mit dem begnügen zu müssen, was irgendwie kleben bleibt an den eigenen Visionen und Träumen. Eigentlich traurig und nicht das, was man eigentlich will.

Als ich die Videos zum Buch sah, stimmte für mich das Projekt dann wieder. Was als Ego-Trip begonnen haben mag, hatte immer wieder Phasen der Demut und der Dankbarkeit dafür, diese Reise nicht alleine zu Ende führen zu müssen. Immer wieder gab es Menschen, die sich über die Begegnung mit den seltsamen Holländern und ihrem Hund freuten, denen die werteschätzende Begegnung genug für die Anhängerkupplung zum nächsten Etappenziel war.

Es hätte auch anders kommen können – mit dem Ende der Reise gleich nach Beginn in Utrecht. Tjerk Ridder jedoch glaubte immer wieder daran, dass es weitergehen wird. Vielleicht war vor allem das der eigentliche Sprit, der die Reisenden voranbrachte. Warum also nicht um die Ecke denken, das Andere wagen und die eigenen Träume wahr werden lassen? Selbst wenn es dann doch nicht die warme Dusche sondern der Rasensprenger sein sollte. Das ist immerhin besser, als nur den Rücklichtern hinterherzuschauen.



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