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Adam Sternbergh – FeindeslandAdam Sternbergh
Feindesland

KEN. Spademan, der gefährliche Müllmann mit dem Teppichmesser, wird das Ex-Computergenie Jonathan Lesser überleben lassen und damit eine Gefahr für seine Auftraggeberin. Er wird irgendwann selbst in die »Limnospäre« gehen müssen, um diesen Fall für sich zu klären und die bestehende Welt vor neuen Arten des Terrors zu schützen.

 
 

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Jonathan Lesser ist offenbar keiner der üblichen Jobs. Der geniale Programmierer hat offenbar einen Weg gefunden, Menschen auf eine bis dahin unvorstellbare Weise zu töten: in deren Träumen und gleichzeitig in der realen Welt.

Wenn selbst Träume das Ziel von Terroristen werden

In diese Sphäre gelangen die Zukünftigen mit entsprechenden Medikamenten und mit Betreuung durch Krankenschwestern und -pfleger. Es ist eine elegante Art, sich der Wirklichkeit zu entziehen. Das gilt auch für Spanner und »Betthüpfer«, die sich in die sexuellen Fantasien anderer Träumer einklinken.

Für Erpressung gibt es nach Adam Sternbergh damit auch in der Zukunft noch genügend Anlässe.

New York leidet nach dem 11. September 2001 an den Folgen eines weiteren Attentats auf dem Time Square und ist großflächig radioaktiv verseucht. Die Limnosphäre ist da für viele eine Möglichkeit, sich diesem Elend einer sterbenden Stadt vorübergehend zu entziehen. Aber angenommen, das wäre sogar unabhängig von dem eigenen, vergänglichen Körper möglich?

Die Stadt, in der alles denkbar bleiben wird, dehnt auch die Grenzen für Mörder, Attentäter und Terroristen aus. Davon jedenfalls muss Spademan ausgehen. Seine wirklichen Gegner wird er möglicherweise nur in der Traumwelt vernichten können. Dabei sind schon in der Wirklichkeit Freunde und Feinde nur schwer zu erkennen.

Dass Erpresser und Terroristen mächtige Systeme gefährden, wird nach Adam Sternbergh so bleiben. »Auch wenn wir bestimmte Dinge dieser Welt für unmöglich halten, sind das keine festgeschriebenen Regeln. Es sind keine unumstößlichen Naturgesetze. Es sind lediglich Probleme, die es zu lösen gilt«, lässt er Spademan wissen.

Das klingt ein bisschen nach Henry Ford oder danach, dass auch in der Zukunft die Lösungen schon vor den Problemen dagewesen sein werden. Adam Sternbergh entführt uns in eine Zeit, in der Menschen anders mit ihren Träumen umgehen werden. Möglicherweise müssen sie sich darin sogar neue Möglichkeiten des Überlebens sichern.

New York ist für den Autoren dabei das Symbol der unbegrenzten Möglichkeiten. Dass es Terroristen geben wird, wird auch in der Zukunft von den Zuordnungen der jeweils Regierenden abhängen. Aber dass sogar Träume als der letzte friedliche Ort der Überlebenden, gefährdet sein werden, ist schon ziemlich perfide.

Spademan wird sich damit beschäftigen müssen, dass Kriminelle sich in die Fantasie anderer Menschen hacken. – Eine ziemlich üble Vorstellung. Aber Vorstellungen haben nun einmal die Kraft des Wortes, das am Anfang war und ohne das nichts geworden wäre.



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