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Eben Alexander - Blick in die EwigkeitEben Alexander
Blick in die Ewigkeit

KEN. Eben Alexander kannte sich nach 25 Jahren als Neurochirurg mit seinem Thema bestens aus. Er näherte sich ihm trotzdem als eher skeptischer Wissenschaftler, bevor es ihn 2008 selbst erwischte. Eine bakterielle Meningitis setzte seinem Gehirn so sehr zu, dass er sieben Tage lang im Koma lag.

 
 

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Dass Eben Alexander sich wieder erholte, gleicht einem Wunder. Sein Gehirn funktionierte in dieser Woche nach menschlichem Ermessen überhaupt nicht. Dass er so ausführlich über seine Erfahrungen berichten kann, kommt einem Wunder ebenfalls ziemlich nahe. Dass er mit zahlreichen Vorträgen und Veröffentlichungen zu seiner Nahtoderfahrung in den Bestsellerrängen auftaucht, zeigt zumindest, dass er ein immenses Bedürfnis nach einer Antwort auf die Frage »Was kommt danach?« bedient.

Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen

Das Buch ist ein Protokoll dessen, was die behandelnden Ärzte, die Pflegenden, die Angehörigen und der Patient wahrnehmen, der nach medizinischen Maßstäben tot ist. Die Maschinen für die Beatmung und das Herz könnten eigentlich abgestellt werden. Eben Alexander befindet sich derweil in einem Seinszustand voller Friede und unendlicher Liebe, wie er sagt. Er nimmt eine weibliche Gestalt wahr, die ihn in diesem neuen Zustand begleitet. Und es ist auch vollkommen in Ordnung, dass das Leben auf der Erde für ihn einfach nicht mehr ist. Bis, ja, bis er dann eine Art Anziehung zurück spürt.

Niemand hätte es für möglich gehalten, dass Eben Alexanders Atmung wieder  einsetzt, sein Organismus wieder selbstständig überlebensfähig und er nach den ersten Anpassungsreaktionen wieder voll funktionsfähig werden würde.

Für Eben Alexander ist das Gehirn unser anspruchsvollstes und launischstes Organ. Schon wenn man den Druck des Sauerstoffs, der normalerweise im Gehirn ankommt, minimal verringert, verändert sich die persönliche Wahrnehmung der Realität durch den Patienten: »Wenn man nun all die physischen Traumen und Medikationen, die ein Mensch mit einem Gehirnleiden vermutlich verkraften muss oder hinter sich hat, in Betracht zieht, kann man fast schon garantieren, dass die Erinnerungen, die solch ein Patient möglicherweise hat, wenn er zurückkehrt, reichlich ungewöhnlich sind. In einem Gehirn, das von einer tödlichen bakteriellen Infektion betroffen und von bewusstseinsverändernden Medikamenten beeinflusst ist, kann alles passieren. Alles - außer der ultra-realen Erfahrung, die ich im Koma gemacht habe.«

Irgendwann ging es mir als Leser wie den Ärztekollegen, mit denen Eben Alexander seine Erfahrungen mit dem für ihn real Erlebtem teilen wollte. Ein weiter Weg der Überzeugungsarbeit. Ich denke, die einen werden - aus welchen Gründen auch immer - Eben Alexander glauben. Schließlich klingt die Botschaft tröstlich: »Du wirst geliebt und geschätzt. Du hast nichts zu befürchten. Du kannst nichts falsch machen.«  Dann gibt es die anderen, die sich dem Thema Nahtoderfahrung wissenschaftlich und über die Quantenphysik nähern. Und zuletzt wie immer die mehr oder weniger freundlichen Skeptiker, denen »klinisch tot«  wissenschaftlich nur nach dem aktuellen Wissensstand definiert werden kann. Am Ende gilt auch für das Gehirn eines Neurochirurgen, dass selbst eine Nahtoderfahrung, so unglaublich sie auch sein mag, nur höchst subjektiv wahr ist.

Immerhin zeigt die Wirkungsgeschichte von »Blick in die Ewigkeit«, dass viele Menschen einen wissenschaftlichen Beleg von dem wünschen, was Menschen mit Nahtoderfahrungen erlebt zu haben meinen. Und ein Neurochirurg ist uns als lebender Beweis für ein Leben nach dem Tod willkommen. Verdächtig willkommen.



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