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Robert Egger - Die Shaolin-Formel Robert Egger
Die Shaolin-Formel

KEN. Die durchschnittlichen Mitteuropäer und die athletischen Shaolin-Mönche haben eines gemeinsam. Sie sitzen (zu) viel! Bei den einen ist der Alltag wie im Büro und in der Schule dafür verantwortlich, bei den anderen das stundenlange Meditieren. Dass die Shaolin, wie wir sie kennen, in der Regel trotzdem ziemlich fit sind, haben sie uns dabei voraus.

 
 

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Seit 1.500 Jahren, so sagt Roland Egger, setzen die Shaolin dehnende Übungen ein, die den Körper beweglich halten. Das hat mich überzeugt – spätestens nach der Erinnerung an die Show der legendären »Kampfmönche« in Stuttgart. Das sah alles andere als nach Rückenschmerzen aus, über die die Patienten meines Sportorthopäden klagen.

Shaolin Qi Gong - Training für die Faszien

Der Grund sind verklebte Faszien, wie die westliche Medizin leider erst in den letzten Jahren anerkennen mag. Dieses feine Bindegewebe ummantelt die Muskelfasern wie die Isolierung ein Elektrokabel. Es sorgt dafür, dass die Muskelfasern sich frei zusammenziehen und strecken können. Die Faszien bewirken im Idealfall ein geschmeidiges Zusammenspiel der Muskeln mit den Knochen und Sehnen.

Die Shaolin haben solche modernen Begriffe früher sicher nicht benutzt. Sie knüpfen an ihr Shaolin Qi Gong jedoch eine Botschaft für die sitzende Bevölkerung dieser Welt: Wir können unseren Körper mit einem vergleichsweise einfachen Programm gesund und geschmeidig halten, und zwar unabhängig von unserem Alter und unserer aktuellen körperlichen Konstitution!

Der Österreicher Robert Egger ist diplomierter Shaolin Qi Gong-Lehrtrainer und verbreitet die Lehre des Shaolin Klosters. 2003 stattete ihn Abt Shi Yong Xin deshalb mit einer Sondervollmacht des Shaolin-Tempels aus, »das authentische Shaolin-Wissen weiterzugeben«. Shi Yong Xin gilt in Shaolin als Heiligkeit, Robert Egger ist Vorstand des gemeinnützigen Vereins Shaolin Österreich.

Die meisten ahnen, dass wir es beim Shaolin mit einer Erfahrungsweisheit zu tun haben, die sich dem Europäer nur ganz langsam erschließt. Wir denken an meditierende Mönche und solche, die vor dem Frühstück bereits ein paar hundert Meter auf den Händen gelaufen sind. Beides ist richtig, wenn wir den Berichten über das legendäre Kloster glauben dürfen. Robert Egger stellt uns ein Trainingsprogramm vor, das wir aber auch dann nutzen können, wenn wir Sport bisher ebenso vermieden haben wie stundenlanges Meditieren. Auch mit weniger können wir uns mehr Energie, Vitalität und Lebensfreude erschließen.

Die Shaolin-Mönche praktizieren seit Jahrtausenden eine Urform des Qi Gong, die nach heutigen Erkenntnissen direkt auf die Faszien einwirkt. So wird der Körper optimal mit Atemenergie versorgt, das Shaolin Qi Gong kann Verspannungen auflösen und die Beweglichkeit fördern. Es hilft nach Robert Egger gegen Stress, vertieft die Entspannung und sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen.

Das alles klingt recht komplex – und ist es für mich trotz dieses knapp 250 Seiten starken Shaolin Qi Gong-Lehrbuchs geblieben. Robert Egger nähert sich darin den zwölf einfachen Bewegungen über die Geschichte des Shaolin, seine Rezeption in der westlichen Welt und den Erkenntnissen über das Bindegewebe, also die Faszien, in der westlichen Medizin. Ein Schatz, der all das dann in unseren Alltag überführt, ist die DVD zum Buch.

Thomas Peyr, der Regie führte, ließ sich für den Film zum Shaolin-Mönch aufhübschen und eine Glatze schneiden. Das werde ich ganz sicher nicht tun. Aber die zwölf Bewegungsformen, die er in den österreichischen Alpen vorführt, sind um so nachahmenswerter. Es sind leichte, geschmeidige und dehnende Bewegungen. Sie tun uns auch dann gut, wenn sie nicht alle auf Anhieb so perfekt gelingen sollten. Wer seine Erfahrungen mit dem Qi Gong nachbereiten möchte, kann seine Fortschritte mit Hilfe der Kopiervorlagen in »Die Shaolin Formel« von Robert Egger anschließend protokollieren.

Das gut durchdachtes Programm zum Selbststudium des Shaolin Qi Gong hat nur einen einzigen Haken: Man muss es tun – im Idealfall täglich. Aber auch zwei bis drei Einheiten pro Woche können uns den Gang zum Orthopäden ersparen. Ein guter Tausch zugunsten von mehr Energie, Vitalität, Lebensfreude und einen entspannten Rücken!

 

Ein Interview mit Robert Egger
auf buecher-blog.net finden Sie hier.



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