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Stephen King – Finderlohn Stephen King
Finderlohn

KEN. Als wollte er nach »Shining« und »Doctor Sleep« seine Leser nicht mehr Jahrzehnte auf eine Fortsetzung warten lassen, legt Stephen King in »Finderlohn« die Spur zu einem weiteren Folgeroman zu »Mr. Mercedes«, auf den wir gespannt sein dürfen.

 
 

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Die Geschichte um den Massenmörder Brady Hartfield und den Expolizisten Bill Hodges ist eben einfach noch nicht fertig erzählt. »Finderlohn« wirkt da wie ein Zwischenspurt mit ähnlich durchgeknallten Typen.

Besessen bis zum Mord

Morris Bellamy steigt bis zum Wahnsinn in die Literatur John Rothsteins ein. Er nutzt seine gesamte kriminelle Energie, um die vermuteten Folgebände eine Romanserie um Jimmy Gold aus den sechziger Jahren in die Hände zu bekommen.

Der erfolgreiche Autor John Rothstein hat nach dem Abschluss seiner sensationellen Trilogie offiziell nichts mehr veröffentlicht, damit aber für Morris Bellamy auch auf die Rehabilitation seiner Hauptfigur verzichtet. Das setzt dem psychopathischen Anhänger der Jimmy Gold-Erzählung so sehr zu, dass er nicht nur den berühmten Autoren und seine eigenen Partner in einem Raubüberfall bestialisch ermordet.

Bellamy vergräbt die Geldumschläge aus dem Safe John Rothsteins und dessen unschätzbar wertvolle Notizbücher. Dass er dann für 35 Jahre wegen einer Vergewaltigung in einem Gefängnis landet, die mit den Morden überhaupt nichts zu tun hat, erträgt er vor allem wegen der Aussicht auf die Fortsetzung der Trilogie in den Rothstein-Notizen.

Doch das Schicksal fordert mehr. Der junge Pete Saubers und seine Familie sind Opfer des Mercedes-Mörders und geraten wirtschaftlich in Not. Zufällig findet Pete den Schatz des Morris Bellamy. Mit dem Geld unterstützt er heimlich jahrelang seine Eltern und seine Schwester. Nebenbei wird er selbst ein begeisterter Leser der Jimmy Gold-Erzählungen und fürchtet den Moment, in dem er die Notizbücher verwerten und seinen Fund erklären muss.

Doch er hat die Rechnung ohne Morris Bellamy gemacht, der nach entwürdigenden Jahren im Gefängnis endlich auf seine wohlverdienten Lesestunden mit Jimmy Gold hofft. Dafür wird er nach seiner Entlassung sogar wieder über Leichen gehen.

Kein Geringerer als Bill Hodges, der den zynischen Mercedes-Mörder zur Strecke brachte, wird in den Fall hineingezogen. Was bei Stephen King nicht heißt, dass die eher Besseren und Guten ohne heftige Blessuren davon kommen werden. Stephen King wechselt geschickt die Perspektiven, lässt uns an den manchmal verworrenen und gar zu oft verständlichen Gedanken seiner Helden teilnehmen und bittet uns in deren Zuhause wieder zu Tisch.

Nicht immer wollen wir Zeuge der Ereignisse sein, selbst wenn wir Bill Hodges und seiner Assistentin Holly bei den Ermittlungen über die Schulter schauen dürfen. »Finderlohn« ist auch ein Buch über die Literatur, in der sich Stephen King von Klassik bis Moderne großartig auskennt. Vielleicht haben ihn all diese Modelle längst selbst zu dem modernen Klassiker der Spannungsliteratur gemacht, als den wir ihn schätzen.

Ich frage mich, welche Notizbücher Stephen King einmal hinterlassen wird und welche Geschichten dann von anderen Autoren fertig erzählt werden müssen. Wie viele Leser bin ich jetzt zunächst einmal gespannt, wann und wo wir Bill Hodges und Brady Hartfield wiedertreffen werden.


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